Aktiv gegen Menschenhandel
FreiJa ist eine Fachberatungsstelle für betroffene Personen von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und für Personen mit sexualisierten Gewalterfahrungen innerhalb des Prostitutionsmilieus. Wir unterstützen Menschen aus allen Ländern und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus. Sexuelle Ausbeutung ist verankert in patriarchalen Geschlechts- und Machtverhältnissen. Besonders betroffen sind in diesem Sinne Frauen* und Mädchen* sowie inter*, nichtbinäre*, agender* und trans* Personen. Auch wenn sich unser Angebot in erster Linie an Mädchen* und Frauen* richtet, haben wir eine Offenheit für Menschen aller Geschlechtsidentitäten.
Die Beratung der Fachberatungsstelle FreiJa orientiert sich an den individuellen Bedarfen der Ratsuchenden, ist kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Wir informieren unsere Klient*innen über ihre Rechte und unterstützen sie in zahlreichen Bereichen, wie z.B. bei der Vermittlung von Rechtsanwält*innen oder der Klärung von aufenthaltsrechtlichen Fragen. Weitere Informationen können Sie dem mehrsprachigen Flyer entnehmen. Außerdem bietet die Fachberatungsstelle FreiJa Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen für Behörden, Ämter, soziale Einrichtungen und Organisationen an. Ziel ist, diese Akteur*innen für das Thema zu sensibilisieren, damit von Menschenhandel betroffene Personen besser identifiziert werden können. Durch intensive Öffentlichkeitsarbeit wollen wir über die verschiedenen Facetten von Menschenhandel informieren und möglichst viele Menschen für das Thema sensibilisieren.
[*] Im Allgemeinen verwenden wir das Sternchen, um die Vielfalt der Geschlechter und deren soziale Konstruktion sichtbar zu machen. Zusätzlich soll der Genderstern den Blick für intersektionale Diskriminierungsverhältnisse öffnen. Unter Frauen* verstehen wir Cis und Trans Frauen gleichermaßen. Das Sternchen soll auch hier auf das Sozialkonstrukt "Geschlecht" aufmerksam machen, das Menschen als weiblich bzw. männlich markiert, auch wenn es nicht ihrer Selbstbezeichnung entspricht.
FreiJa im Landkreis Lörrach - das mobile Team für einen niedrigschwelligen Zugang
Seit Januar 2021 konnte die Fachberatungsstelle FreiJa durch das Mobile Team ihre Präsenz im Landkreis Lörrach ausbauen. Das vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg geförderte Projekt verfolgt das Ziel, Betroffene von Menschenhandel flächendeckend in Baden-Württemberg besser zu erreichen. So werden auch für den Landkreis Lörrach intensive Beratungen von betroffenen Personen sowie Schulungen für Haupt- und Ehrenamtliche angeboten. Die Werkstatt Parität als Projektbegleitung hat den Auftrag, die Mobilen Teams auf dem Weg zur Verstetigung der Angebote zu unterstützen.
Projekte
FreiJa setzt zudem diverse Projekte um. Zu diesen Projekten finden Sie über die Buttons oben auf der Seite weitere Informationen.
"Auf zu neuen Perspektiven", ein kleineres Projekt zum Empowerment von Frauen mit Zuwanderungsgeschichte (ohne eigenen Reiter) flankiert die Beratungsarbeit der Fachberatungsstelle FreiJa und wird vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg und von SC-Fairways unterstützt. Dieses Projekt fokussiert die Entwicklung beruflicher Perspektiven von FreiJa-Klient*innen.
Verkehrsanbindung
Dreisamstr. 3-5, 79098 Freiburg
- Straßenbahnlinie 2 und 3, Haltestelle "Holzmarkt"
- keine hauseigenen Parkplätze
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Unterstützt von
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| Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden- Württemberg beschlossen hat | |||
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